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The Barstool Philosophers - Sparrows - 2009, MP3, 320 kbps torrent


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Category: Categories > Music torrents > MP3 torrents
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Download The Barstool Philosophers - Sparrows - 2009, MP3, 320 kbps torrent




Torrent Description


Рок-музыка » Зарубежный Metal » Heavy, Power, Progressive (lossy)

The Barstool Philosophers / Sparrows

Жанр: Progressive Metal
Страна: Netherlands
Год издания: 2009
Аудиокодек: MP3
Тип рипа: tracks
Битрейт аудио: 320 kbps
Продолжительность: 58:57
Источник (релизер): vknish/convert
Наличие сканов в содержимом раздачи: нет
Треклист:
1. Afterglow (5:31)
2. Silence (6:01)
3. Lies (4:49)
4. Dreamscape (7:55)
5. Eyes Show the Heart (6:17)
6. Descendents of the Fall (7:57)
7. Fallen Angels (7:07)
8. Endless Seasons (6:15)
9. Away From Here (7:02
[spoiler="Об исполнителе (группе)"]
2010 scheint musikalisch ein gutes Jahr zu werden. Nach „Focal Point“ von PAUL CUSICK ist „Sparrows“ das zweite herausragende Debüt des noch jungen Jahres. Zwar sind auch THE BARSTOOL PHILOSOPHERS keine Eleven mehr, besteht die Band aus Almelo doch bereits seit 1997 und Neuzuwachs Leon Brouwer ist immerhin seit 2002 dabei. Doch außer der Single „Sunrise“, für ein Charitiy Projekt, gab es vor „Sparrows“ keine weitere Veröffentlichung.

Zeit genug zum Üben hatten die Holländer also, und sie haben sie genutzt. „Sparrows“ ist ein großer Wurf geworden.
Leon Brouwer ist ein famoser Sänger, der von seinen Kollegen adäquat unterstützt wird. Stimmlich bewegt er sich zwischen DAVID BOWIE und Geoff Tate; was die musikalischen Pole ebenfalls umreißt: Progressive Härte á la QUEENSRYCHE trifft auf den geschmeidigen Artrock BOWIEs.

Dadurch erliegt die Band erst gar nicht der Gefahr, zu sehr in die Nähe PORCUPINE TREEs zu geraten, die oft besteht, wenn sich Musiker in die artrockigen Gefilde zwischen melancholischer Melodienseligkeit und vertrackter Härte vorwagen. So vertrackt sind THE BARSTOOL PHILOSOPHERS eigentlich gar nicht; die Songs auf „Sparrows“ sind kompakt, lassen aber jedem Musiker Raum zum Atmen und Zeit für gelegentliche, kurze Soli. Dabei wird es nie zu frickelig, und die Härte wächst sich nicht zu brutalen Attacken aus. Wunderbare melodische Ausflüge auf stabilem, erdig rockendem Grundgerüst. Vom Piano dominierte Balladen inklusive. Sowohl „Lies“ wie „Fallen Angels“ rühren an und gehen zu Herzen; genau das richtige für einen sentimentalen Barhocker-Philosophen, der am Tresen vor seinem letzten Wild Turkey sitzt und nur auf das Ende eines dieser Songs wartet, um hinaus in den Nacht zu treten. Und wenn der Heimweg eine gute Stunde dauert, hat er den perfekten Begleiter für seinen Spaziergang über nassglänzenden Asphalt bereits im Ohr.

FAZIT: Exzellent, was die BARSTOOL PHILOSOPHERS auf ihrem Erstlingswerk aus den Boxen zaubern. Ein ausdrucksstarker Sänger, fähige Instrumentalisten, die sich auf einen höchst ergötzlichen musikalischen Pfad begeben. Zwischen Wehmut und hartem Punch angesiedelt, heißen die Bezugspunkte diesmal nicht Pink Floyd und die Folgen, sondern eher QUEENSRYCHE und DAVID BOWIE. Ohne in bloßes Nachäffen bekannter Strukturen abzugleiten, ergibt das ein rundum gelungenes Album. Ein funkelnder Fels aus Almelos Grachten. Und eine weitere Band, die man im Auge behalten sollte.

Die proggenden Barhocker wurden bereits 1997 im niederländischen Almelo (Overijssel) aufgestellt bzw. gegründet. Kaumbegreiflicherweise ist "Sparrows" dennoch ihr Debütalbum. Einerseits schon nachvollziehbar, da über Jahre hinweg alle Bandmitglieder andere "Hauptband"-Projekte hatten. Andererseits eben doch schwer begreiflich, denn die von diesen Philosophen verkündeten Wahrheiten sind im Musikzirkus selten geworden und nicht eben Wenige könnten auf genau so etwas gewartet haben: Große Gefühle, noch größere Melodien, wenn auch auf Kosten größtmöglicher Dramatik. Insofern bewegt sich die Band - gewollt - auf dünnem Eis: Speziell ihr wirklich unfassbar guter Frontmann Leon Brouwer (ex-Isolation) kann in der hier gehörten Form die meisten Sänger arrivierter Progbands an die Wand und wieder zurücksingen. Doch da er - mit Ausnahme des loop-dominierten letzten Tracks - wirklich jeden Beitrag auf der einstündigen Scheibe bringt, wie Twelfth Night's Andy Sears (dessen Stimmbereich er übrigens völlig abdeckt. Genau wie, auf Wunsch, den von David Bowie oder Eric Clayton gleich mit) "First New Day gesungen hat - nämlich als ginge es UM SEIN LEBEN - kann das dem einen oder der anderen sicherlich schnell zuviel werden...

Wer der Band und vor allem ihrem Wundersänger aber diese 110-prozentige Inbrunst abnehmen und somit verzeihen kann, wird mit einer der Top-Scheiben des Jahres belohnt, deren loderndes Feuer (aber nicht deren Stil!) an Pain Of Salvations "Remedy Lane" erinnert. Das scheint noch nicht mal so weit hergeholt, da sich das Konzeptalbum in elegant ineinander übergehenden Einzeltiteln thematisch / textlich mit dem emotionalen Kielwasser einer Trennung und Scheidung beschäftigt. Musikalisch geht es dabei song- bzw. dem Gesamtkonzept dienlich über Tische und Bänke, von der gifttriefenden Piano-Moritat "Lies" bis zum absichtlich entgleisenden Progmetal von "Eyes Show The Heart". Beeindruckend!
[/spoiler]
[spoiler="Состав"]
- Ivo Poelman (ex-Gracious Souls) / guitars
- René Kroon (Sun Caged, ex-Stigmatheist, ex-Lack Of Hope) / keyboards
- Martin Kuipers (INRI, Gate6, Mystrez, ex-Harrow, ex-Symmetry, ex-Change Of Seasons) / drums
- Leon Brouwer (ex-Isolation) / vocals
- Bas Hoebink (ex-Symmetry) / bass
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